Es ist spät als es an der Tür der Suite des N-How Hotels klopft. Wir öffnen und hinein tritt ein junger Mann mit breitem grinsen und entspanntem Wesen. Johnny setzt sich direkt hin. Entspannung! Nach den Aufnahmen zum neuen Song mit der Band, wird es Zeit für ein paar wichtige Fragen.

Es sollte nahe liegen, dass wir über Musik sprechen, gerade jetzt, wo wir im N-how Hotel sitzen, Johnny bis vor kurzem noch an einem Song mit der Band gearbeitet hat, ganz besonders im Hinblick auf unseren Artikelnamen.

Doch es geht weit über Musik hinaus. Wir treffen Johnny heute um über die weitreichende Message zu sprechen, die er begonnen hat in die Welt zu tragen.

Johnny ist ein Berliner Junge, der schon immer gerne Musik gemacht hat. Schon als Kind war da “dieses Jugendzentrum in Kreuzberg” ,erzählt er uns. Dort haben sich auch die meisten aus der heute bestehenden Band Culcha Candela gefunden.

Zusammengewürfelte Kulturen. Johnny Strange ist so aufgewachsen. In Deutschland war er immer anders wegen seiner Hautfarbe, in Uganda, da wo Johnnys Ursprünge liegen, war er immer anders, weil er aus Deutschland kam. Der Name Strange spiegelt dies wieder. Er fühlt sich als Mensch! Deutsch und Afrikanisch zugleich.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Johnny Strange – Bandenmitglied von Culcha Candela und Initiator von Afrika Rise e.V.  (Photo by Salva Davide Mirisola)

Umso wichtiger ist es ihm, in seiner zweiten Heimat etwas zu bewegen.

Afrika gehört heute noch zu den reichsten Kontinenten der Erde. Viele Länder dieses wundersamen Kontinents sind jedoch verarmt, so genannte Entwicklungsländer, denen es an Infrastruktur, Wasser und Nahrung fehlt.

Johnny möchte etwas ändern und spenden, doch ein Freund macht ihn darauf aufmerksam, einen eigenen Verein zu gründen. Der Verein und das gleichnamige Projekt nennt sich Afrika Rise. “So konnten wir natürlich sicher gehen, wo das ganze Geld hin kommt und dafür sorgen, dass es für das Notwendigste genutzt wird.”, sagt er über das Projekt.

 

“Musik ist eine Sprache, die jeder spricht.”

Mit seinem Erfolg in der Musik, möchte er die Message verbreiten, dass wir alle helfen können und zeigen, dass sich etwas bewegt, wenn wir uns bewegen. Gemeinsam mit Kollegen aus dem Musik Business, wurde bereits eine CD aufgenommen, dessen Erlös aus dem Verkauf direkt an Afrika Rise ging. Seit dem Bestehen des Vereins hat sich in Uganda schon einiges getan.

Johnny versucht so oft wie möglich dort zu sein, um nach dem Rechten zu sehen. Es wurden bereits zwei Brunnen für Trinkwasser und eine Schule gebaut. Eine Schule, an der die Menschen in Uganda einen Handwerksberuf, wie Schreiner, Maurer oder Landwirt erlernen können. Derzeit lernen dort 20 Schüler, das sind die Kapazitäten, doch Afrika Rise möchte eine Erweiterung und eine weitere Schule errichten.  So ist das Ziel, dafür zu sorgen, dass die Menschen sich in Zukunft eine eigenen Infrastruktur aufbauen können und in weiten Teilen nicht mehr auf die Hilfe von Außen angewiesen sein müssen.
Die Musik nutzt Johnny als Sprachrohr, denn gerade die Jugend soll ein Bewusstsein für das übergreifende Miteinander entwickeln. Mit Spiel und Spaß gibt es immer wieder Konzerte oder Aktionen wie “Luftpost für Afrika” um alt und jung zu mobilisieren.

“Das ist meine Mission”, sagt Johnny uns im Gespräch.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Johnny Strange, photo by Salva Davide Mirisola

Wir sind überwältigt von soviel Power und Hingabe und möchten Sie einladen, das Projekt näher kennen zu lernen. Besuchen Sie Afrika Rise unter www.AfrikaRise.de und seien Sie heute ein Teil dessen, was morgen die Zukunft der Welt bedeuten könnte.

Danke für dieses Gespräch Johnny Strange.

EQUALITY MEANS THE RIGHT THAT IS GIVEN BY BIRTH TO EVERY HUMAN BEING TO LIVE A LIFE FULL OF LOVE, PLEASURE, LAUGHTER, HAPPINESS, FREEDOM, PEACE & WEALTH.

Yours, EQUAL