Die Welt ist da, um sie zu entdecken, zu erforschen, zu erleben. Wir nehmen Sie mit, auf eine mediterrane Reise. Drei Tage in Italien. Steigen Sie auf, der Zug fährt bald ab.

Italien – in den künsten Träumen, ist es das Land der schönen Menschen, der Menschen mit echtem Lebensgefühl. Menschen, die viel lachen, sich wenig aus Zeit machen und viel mehr das Leben genießen.
Italien – erinnert oft an Olivenöl, Wein und Pasta, Pizza e Amore.
Dort, wo die Sonne oft scheint, dort wo die Mode zu Hause ist, dort wo Architektur der Vergangenheit auf die der Neuzeit trifft. Kein Schnitt, kein Cut, alles ist so wie gemalt.
Wir entführen Sie, raus aus dem Alltag und machen mit Ihnen einen Kurztrip in das Land der tausend Dialekte.
Italien – unser Hot Spot des Monats.

A DIARY OF MILANO

 

Tag 1

In Mailand angekommen und schon heißt es ab zur Zona-Tortona…

Manch Einer fragt sich sicher, was es damit auf sich hat oder wo es liegt. Ist es überhaupt ein Ort oder ein italienisches Gericht? Ich kann beruhigen, es ist ein Ort. Doch sollte man ihn überhaupt sehen? Wer die Geschichte dieser Zona Milanese kennt, würde diese Frage niemals stellen!milano-3

Die Sonne strahlt uns an, es ist Donnerstag Morgens, 09:35 Uhr und wir sind in Porto Genova angekommen. Wie bereits recherchiert, sollte es nicht weit weg sein, „noch ein paar Meter zu Ihrem Ziel“, sagt unsere Karten App auf dem iPhone.
Vor uns befindet sich eine alte Espresso Bar und wir gönnen uns noch einen Espresso, bevor wir uns weiter auf die Suche machen. Wir fragen in der Bar, wo sich denn genau die Zona-Tortona befinden soll. Der ca. 50 jährige, dürre Barbesitzer trägt ein Lächeln ins Gesicht geschnitzt, kommt freundlich um die Theke rum und führt uns zur Tür um uns den Weg zu weisen. Er kommt mit uns einen Schritt raus. Mit seinem Finger zeigt er  auf eine alte grüne Brücke, die mit Plakaten beklebt und Comics besprüht ist. Diese sollen wir nur überqueren, dann wären wir bereits an unserem Ziel, „dopo il ponte e siete giá arrivati“.

Die grüngestrichene Brücke aus Eisen scheint mächtig. Kaum drauf, kommen uns drei junge athletische Männer entgegen. Moccassins, hoch gekrämpelte Skinnys, Bärte, Hüte und jeweils eine Mappe unterm Arm.

Wir vom EQUAL-Team schauen uns an und wissen ganz genau, dass es sich hier nicht um Hipster handelt. Wir laufen die Treppe hinunter und sind vom Feeling dieser Straße einfach nur überwältigt.

Via Tortona…Jetzt wissen wir warum die Insider davon schwärmen. Alte Fabrikgebäude und gleich neben an das sogenannte Magna Pars Suite Hotel, welches wie ein Hochsicherheitstrakt überwacht wird. Gläserne Wände, architektonische Kunst. Wir laufen weiter, und sehen ganz viele Restaurants, Bars und noch mehr Fabrikgelände. Es ähnelt fast einem Industriegebiet mit besonderem Charme. Wir betrachten ein steriles Gebäude aus Backstein aus der Nähe an und  werfen einen kurzen Blick auf die Türschilder. Eine Gänsehaut trifft uns blitzschnell und schon betrachten wir die komplette Umgebung ganz anders. Wie Piraten, die mit zwei Augenklappen ihre Kreuze auf einer Schatzkarte offensichtlich übersehen haben.

Wir staunen nicht schlecht, als wir letztendlich begreifen, dass es sich hier um einer der größten Modeschöpfer aller Zeiten handelt – FENDI. EQUAL MAGAZINE steht vor einem der größten Modeschöpfer.

Ein paar Hunderte Meter weiter und wir kommen in Via Tortona 27 an.

Dunkle große Fensterfronten und eine sehr mächtige Aura, die wir aus diesem Gebäude „empfangen“ können, man kann fast die Geschichte spüren, die dieser Kubus mit sich trägt. Das ist das berühmte Superstudiopiú.

Gisella Borioli ist eine der Gründerinnen des Studios und sorgte damit für großes Aufsehen in den 80er Jahren. Borioli war einst Chefin der Italienischen Vogue und kaufte diese alte Fahrradfabrik auf und machte daraus das Superstudio 13. Ein Zusammenschluss aus Modemachern, Stylisten, Art-Direktoren, Models und Fotografen wie Helmut Newton, Irwinn Penn, Peter Lindenbergh und viele andere Berühmtheiten.

Zegna, Tod’s, Armani, Gucci waren die ersten die vom Zusammenschluss profitierten und dazu beigetragen haben dass die Via Totona mit Ihre Geschichte in der Mode Metropole Mailands ein Statement setzen konnte, Ihrem Charme beibehalten hat und heute nicht mehr weg zu denken ist.

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Tag 2

Im EQUAL Magazine Loft herrscht eine sehr schöne, Italienisch–familiäre Stimmung.

Der Duft von frischem LAVAZZA-Espresso schmeichelt unseren Nasen. Heute werden wir Milano ein Stückchen näher kennen lernen. Wie sind die Menschen hier? Wo gehen sie essen? Was für einen Kleidungsstil tragen die Mailänder Fashionistas?
Inwieweit unterscheidet sich Milano von den anderen Modemetropolen der Welt? Fragen über Fragen, doch der Lifestyle der Mailänder liegt im Fokus.

Wir starten auf Instagram einen Aufruf – 16 Uhr, Treffpunkt DUOMO Milano, dort wo sich die ganze Welt sammelt, um diese einzigartige Stadt neu zu entdecken. Doch vorher wird kurz Tag 3 unserer Reise geplant.
Ein Fashioneditorial für unser Milano DIARY im EQUAL MAGAZINE soll her, um unseren Metropolen-Special aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen.

Wir starten in der Zona-Tortona und laufen in Richtung nhow Hotel, dort wo sich Models, Musiker, Akteure, Regisseure aufhalten und bleiben erst einmal in einer Art Tunnel stehen. Eine Installation mit gebeamten Bildern, die sich abgestimmt auf unterlegter Musik und Beats bewegen – ein Festmahl für unsere Sinne – Das Foyer des Hotels.
Genug Energie gesammelt und unseren Fokus auf die Agenturen gesetzt, geht es nun für uns weiter. Das EQUAL MAGAZINE Team besucht eine der größten Agency-Groups weltweit – Elite Models Milano.

Eindrücke gesammelt, sehr nette Leute kennengelernt und weiter geht unsere Suche nach dem perfekten Model für unsere Story.
Mit Sonnenbrillen bewaffnet, Visitenkarten und Portfolio im Gepäck, machen wir uns auf den Weg in Richtung via Torino. In einer Seitenstraße, in Via Soncino 1, liegt schon unser nächster Halt – Independent Modelmanagement.
Mit dem Aufzug einer Altbauwohnung geht es erst einmal nach oben. Wir öffnen die Tür und werden sofort vom Men Booker der Agentur, Federico Lecce, empfangen. Nachdem wir unser Konzept und Moodboard vorgestellt haben, ist klar, dass wir hier richtig sind.
Während wir uns unterhalten und uns die Sedcards der Models anschauen, sticht uns ein junger 20 jähriger Mann ins Auge. Sein Name ist Camil. Mit ihm möchten wir unsere italienische Vision in Bildern sprechen lassen.

Glücklich motiviert und etwas hungrig verlassen wir die Agentur.  Auf der Suche  nach der besten Pizza der Stadt, war uns klar, dass wir im Toruristenviertel wenig originelles, einheimisches finden würden. Wir vertrauen unserem Insider-Tipp und machen uns auf den Weg in Richtung Corso Venezia. Hier soll sich die Pizzeria Ristorante Maruzzella befinden. Ein Familienbetrieb welcher einige Zeit nach Mussolinis Fall, die Originalität,  den Geschmack und die Einzigartigkeit der Pizza Neapels nach Mailand brachte.

Die Bilder an den Wänden des Ristorantes zeigen uns Geschichten und auch die Gespräche mit den Kellnern verraten uns vieles über den Ort, die Stadt, das Land – ITALIEN.
Einige Minuten später wird das Geheimnis endlich gelüftet: knuspriger dünner Boden, frische Zutaten und eine Explosion für die Wahrnehmung der Augen und unserer Geschmackssinne.
Eindeutig die beste Pizza der Stadt!

Der lange Walk of FAME (auf ital. Hunger), hat sich definitiv gelohnt.

Es ist 15:00 Uhr. Nach dem Espresso und den nicht  wegdenkbaren Tiramisú della Nonna, machen wir uns auf den Weg in Richtung Duomo.milano-13

Mit Zwischenstop in einem Fashion-Oultlet, einigen Tüten in den Händen, bleiben wir kurz stehen.  Ein buntes Schaufenster voller Stil und Eleganz – Vivienne Westwood –  gleich gefolgt von Moschino. Eindrücke, welche wir uns natürlich nicht entgehen lassen können.

Jetzt war Sprinten angesagt, damit wir auch kalorienbewusst das nächste Chapter des Tages beginnen können. Angekommen am Duomo, warten wir  gespannt was nun passieren wird – der Aufruf von heute Morgen auf Instagram sollte für eine Überraschung sorgen. Wir merken wie sich um uns herum eine kleine Horde von bunten, stilbewussten Menschen bildet.

Glitzer Leggins, hohe Creepers, Sonnenbrillen, Crop-Tops, Kleider, es war einfach ALLES dabei. Das ist Milano, ein vielfältiger Mix aller Stile. Jedermann verkörpert sein eigenes Ich durch die eigene Kleidung. Alle sind sie EQUAL doch INDIVIDUELL! Super Leute, schöne Outfits, was für ein erfolgericher Tag – Grazie Milano!


Tag 3

Samstag 10:00 Uhr, nachdem die Kamera und das komplette Equipment gepackt waren, macht sich das Team vom EQUAL MAGAZINE  auf den Weg zum Shooting. Geplant ist 12 Uhr in Piazza Mercanti – ein historischer Teil Milanos, welcher im 13ten Jahrhundert erbaut wurde.

Genug Zeit für ein Frühstück alla Italiana in der besten Salumerie (Feinkostgeschäfte) Mailands.milano-2

“Un panino con prosciutto cotto e provola piccante, grazie!”

Einige Momente später erhalten wir unser frisches Brötchen belegt mit Koch-Schinken und einer pikanten Käsesorte aus Büffelmilch – das ist nicht einfach ein belgetes Brötchen, nein es ist ein Stückchen Italien – so einfach und traditionell und doch unglaublich im Geschmack.

Mit einem Happen Heimat im Magen, treffen wir nun Camil. Er ist ein sehr zurückhaltender junger Mann, der uns mit einem Lächeln begrüßt. Er erzählt uns von seinem Traum, einst erfolgreich im Model-Business zu sein und währenddessen leuchten seine Augen und wir wissen, dass der junge 20 jährige Bosnier seinem Traum schon ein bisschen näher gekommen ist, in beinahe lebt und bald ziemlich erfolgreich sein wird. Abgepudert und im richtigen Outfit, trotz 34 Grad und praller Sonne, werden die ersten Bilder für die EQUAL Story gemacht. Schon sammelt sich eine Große Traube von Menschen um uns herum.
Es ist wie im Film. Ein tolles Erlebnis. Nicht nur wir bedanken uns bei Camil für das Shooting, sondern auch die ganze Meute Touristen – die sich während dessen um uns herum gesammelt hat, bewaffnet mit Selfie-Sticks, Cam-Corder und iPhone.

Drei wahnsinnig schöne, inspirierende und mediterran angehauchte Tage liegen nun hinter uns.

Das Team vom EQUAL MAGAZINE freut sich auf die nächste Reise.

Kommen Sie mit.